Plakatgestaltung

Geruchlich

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100 Beste Plakate 2010 Gewinner

Poster_Mockup_Geruchlich

 

Die Basis der Gestaltung bildet die Stilübung »Geruchlich«
des gleichnamigen Buchs von Raymond Queneau.

 

In diesem mittägigen S gab es außer dem
gewöhnlichen Geruch: Geruch nach Äbten,
nach Gestorbenen, nach Eiern, nach Eichelhähern,
nach Äxten, nach Verblichenen, nach Kot,
nach Flügeln, nach Haßliebe mit Arschfürzen, nach
abscheulichen Gasen, nach nackten Maden,
nach doppelten WC,s, nach al­ten Jungfern, es gab
den gewissen Duft eines langen, jugendlichen
Halses, die gewisse unmerkliche Ausdünstung einer
geflochtenen Kordel, die gewisse Herbe schlechter
Laune, den gewissen flauen und verstopften Gestank,
der so stark war, daß ich ihn, als ich zwei Stunden
später vor der Gare Saint–Lazare vorbeikam,
sofort wiedererkannte und ihn am kosmetischen,
fashionablen und tailoresken Parfum, das von einem
falsch plazierten Knopf ausging, identifizierte.

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